Seit 1949 hat Bayern an die Bundesrepublik gezahlt. (Netto und inflationsbereinigt; alle Finanzrückflüsse abgezogen.)

BP Niederbayern beschließt Wahlkampfthemen

18. Januar 2012

Neben Personalentscheidungen hat der Bezirksverband Niederbayern auch erste Themen für den Landtagswahlkampf abgestimmt. Der neugewählte stellvertretende Bezirksvorsitzende Fritz Zirngibl erklärte hierzu:

“Als Leitthema zum Wahlkampf wurde die Kritik am Euro-Rettungsschirm ernannt. Da einen Rauswurf der Pleitestaaten die EU-Verträge nicht vorsehen, ist es dringend notwendig die Verträge nachzubessern. Es kann nicht angehen, dass viele EU-Staaten die ständige Zahlungsbereitschaft von uns ausnutzen. Der beste Weg, um eigene Interessen Vorrang zu geben, wäre die Unabhängigkeit Bayerns: Ohne Brüssler Diktat, ohne Endloszahlungen zum Länderfinanzausgleich und ohne weitere Risiken durch das Euro-Debakel!

Das zweite wichtige Thema ist die Verbesserung der Sicherheit in unserem Land. Die Regierung Stoiber hat durch Sparmaßnahmen über 9.000 Stellen bei der Polizei abgebaut, trotz wachsenden Sicherheitsaufgaben in unser Land. Diese Fehlentscheidung muss korrigiert werden. Zudem sind 360 Polizei-Beamte in 12 Missionen weltweit im Einsatz. Dies entspricht nicht dem Interesse unseres Landes – ebensowenig wie die internationalen Militäreinsätze unserer Soldaten. Unser Land wir nicht am Hindukusch verteidigt! Sicherheit für Bayern hat Priorität!

Weder die EU-Verträge, noch der Euro, noch die Auslandseinsätze unserer Polizisten und Soldaten wären akzeptiert worden, wäre die Bevölkerung gefragt worden. Daher mehr Volksabstimmungen zu wichtigen Themen! Die Bayernpartei startet in den Wahlkampf mit dem Motto: zuerst Bayern, dann der Rest der Welt!

Das Wahlergebnis wird interessant werden, denn eine repräsentative Umfrage des renommierten Forsa-Institus hatte Ende 2011 erbracht, dass 18% der Bayern sich vorstellen können, bei der nächsten Landtagswahl für die Bayernpartei zu stimmen.”

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Volksentscheid zum Donau-Ausbau

17. Januar 2012

“Volkentscheide zu grundsätzlichen und wichtigen Fragen sind der richtige Weg. Sie dienen der Weiterentwicklung der direkten Demokratie und dem Abbau von Politikverdrossenheit”, so Erich Pichlmeier, Vorstandsmitglied der BP Niederbayern.

Der Bezirksverband der Bayernpartei setzt sich daher für einen Bürgerentscheid über den Ausbau der niederbayerischen Donau auf dem 70 km langen Stück Straubing und Vilshofen ein. Konkret würde sich ein Referendum auf Bezirksebene anbieten, das allerdings derzeit in Bayern noch nicht vorgesehen ist.

Die BP setzt sich seit ihrer Gründung für einen Ausbau der direkten Demokratie in Bayern ein. In ihrem aktuell formulierten Forderungskatalog für eine breitere Beteiligung der Bürger an politischen Entscheidungen schlägt sie auch eine Einführung solcher Bezirksvolksentscheide vor. Pichlmeier: “Dies wäre vor allem im Hinblick auf den dringenden Ausbau des innerbayerischen Föderalismus sinnvoll!”

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Neuwahlen des Bezirksvorstands

16. Januar 2012

Am Samstag, den 14. Januar fand der Bezirksparteitag der Bayernpartei für Niederbayern im Gasthaus Berzl in Kelheim statt. Als erstes standen Neuwahlen an: Nachdem der bisherige Vorsitzende Hans Eberle aus privaten Gründen nicht mehr kandidierte, erklärte sich Anton Maller aus Gangkofen (Rottal-Inn) bereit, das Amt zu übernehmen. Der 54-jährige hatte diesen Posten bereits bis 2009 inne.

Stellvertreter wurden Fritz Zirngibl und Christian Binder aus Teugn (Landkreis Kelheim), als Kassier und Schriftführer wurden Erich Pichlmeier aus Hengersberg bei Deggendorf bzw. Michael Matzeder (Pfarrkirchen) wiedergewählt. Die Vorstandschaft komplettieren die Beisitzer Wolfgang Dorfner aus Steinach und Gemeinderat Helmut Ettl aus Rattenberg. Zudem bestimmten die Mitglieder und Delegierten aus den Kreisverbänden die Vertreter des Bezirksverbands im Parteiausschuss und in der Parteileitung sowie die vertrauensvollen Posten im Schiedsgericht und als Kassenprüfer.

Der neue Bezirksvorsitzende freute sich vor allem, dass in der neuen erweiterten Vorstandschaft alle Kreisverbände vertreten sind. Dies sei der Grundstock für ein erfolgreiches Antreten bei den Bezirkstags- und Landtagswahlen im kommenden Jahr.


Generalsekretär Hubert Dorn (dritter von links) gratuliert im Namen des Landesvorstands.

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Vorankündigung Politischer Aschermittwoch

5. Januar 2012

Am 22. Februar findet wieder der traditionelle Politische Aschermittwoch der Bayernpartei in Vilshofen statt. Eine ausführliche Einladung folgt in den nächsten Tagen.

Die BP Niederbayern lädt alle Interessierten ganz herzlich ein und freut sich auf Ihr Kommen!

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Bezirksparteitag

26. Dezember 2011

Bezirksversammlung der Bayernpartei
am Samstag, den 14. Januar um 14.00 Uhr

im Gasthof Berzl
Hafnergasse 2
93309 Kelheim

Tagesordnung:

1. Begrüßung
2. Ansprache der Ehrengäste
3. Rechenschaftsbericht und Entlastung der Vorstandschaft
4. Neuwahlen des Bezirksvorstands, der Delegierten und sonstigen Ämter
5. Ansprache des neuen Bezirksvorsitzenden
6. Diskussion und Beschlussfassung über politische Themen
7. Wünsche und Anträge

gez.
Anton Maller
stv. Bezirksvorsitzender
im Namen des Bezirksvorstands

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Autobahnnetz privatisieren?

29. Juli 2011

In der Diskussion um die die Finanzierung der Autobahnen hat der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer die Möglichkeit einer Privatisierung ins Spiel gebracht. Die Bayernpartei Niederbayern stellt sich gegen diese Option, da ein echter Markt mit verschiedenen Anbietern kaum zu erwarten sei. Vielmehr würde der Staat ein Monopol vergeben.

Grundsätzlich dürfte es allgemein anerkannt sein, dass der private Sektor schneller, besser und effizienter arbeitet als der Staat. Diese Vorteile kommen aber nicht aus heiterem Himmel, sie sind das Ergebnis des Konkurrenzdrucks des Marktes.

Darum muss die Abwägung nicht lauten “Staat oder privat?”, sondern vielmehr “Monopol oder Markt?”. Denn ein Wirtschaftszweig, in dem eine privates Unternehmen ein Monopol besitzt, ist keinerlei Fortschritt. Dies hat man im Stromsektor gesehen, wo faktisch kein Wettbewerb herrscht, sich einige wenige Großfirmen regionale Monopole gesichert haben und niemand dem anderen Konkurrenz macht.

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Große Resonanz auf BP-Infostände

17. Juli 2011

Am vergangenen Wochenende wurden wieder zahlreiche Infostände der Bayernpartei für das Volksbegehren “Freiheit für Bayern” durchgeführt. In St. Englmar im Bayerischen Wald (Lkr. Straubing-Bogen) unterschrieben ca. 40 Bürger aus dem ganzen Freistaat.

Auch im Landkreis Kelheim, wo einer der aktivsten neuen Kreisverbände der BP Furore macht, fand eine Aktion statt: In Abensberg konnten in einem Einkaufszentrum gut 50 Unterschriften “erbeutet” werden.

Insgesamt stellten alle Sammler fest, dass mit der sich verschärfenden gesamteuropäischen Finanz- und Wirtschaftskrise die Frage der Eigenstaatlichkeit neue Bedeutung erlangt.

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Wie viel ist uns Deutschland wert?

17. Juni 2011

Es ist unbestreitbar, dass es demokratiepolitisch sinnvoll wäre, wenn bayerische Angelegenheiten hauptsächlich auch in Bayern entschieden würden. Nur so können die Bürger politisch wirklich mitreden.

Daneben gibt es aber auch noch wirtschaftliche Aspekte, die man nicht außer Acht lassen sollte. Wer sich nun aus sentimentalen Gründen als Deutscher fühlt, muss sich zumindest fragen, wie viel ihm die Zugehörigkeit zu Deutschland eigentlich wert ist.

Wir haben nachgerechnet, welche Beträge jedes Jahr aus Bayern nach Berlin fließen und sind zu erschreckenden Ergebnissen gekommen:

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Bayernpartei zur Städtestudie

22. Januar 2011

Man kann freilich gewisse Zweifel daran haben, welche weltbewegenden Erkenntnisse der Bayerische Zukunftsrat so produzieren soll. Es mag sinnvoll sein, wenn sich Hochschulpräsidenten und Wirtschaftsexperten den Kopf darüber zerbrechen, wie es mit Bayern vorangehen soll. Was aber nun die Evangelische Akademie Berlin oder der Landesbund für Vogelschutz – bei aller Hochachtung für die ideellen Ziele – an Impulsen bringen sollen, erschließt sich nicht ganz. Vielleicht sollen die 22 Mitglieder auch eine Reminiszenz an den einst abgeschafften Bayerischen Senat darstellen.

Wie auch immer, so ganz ernst scheint die CSU dieses Beratergremium selbst nicht zu nehmen. Verkündete Ministerpräsident Seehofer noch im Dezember 2010 im Interview mit der “Welt”, vom Zukunftsrat kämen “sehr fruchtbare Anregungen”, wird die aktuelle Städtestudie von seinen Parteikollegen nun eindeutig abgelehnt: Die Rede ist von “Aprilscherz”, einem “Blitz aus heiterem Himmel” oder schlicht “Blödsinn”. Berater sind scheinbar nur dann kompetent, wenn sie das vorschlagen, was der Beratene auch selbst schon gewusst hat.

Dabei verkündet die Städtestudie nicht einmal viel neues. Schon jetzt konzentriert sich die bayerische Wirtschaftspolitik hauptsächlich auf die Metropolen. Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) fällt hierzu aber nichts anderes ein als: „Gleichwertige Lebensverhältnisse und bestmögliche Zukunftschancen für alle bayerischen Regionen haben für uns oberste Priorität. Das Motto unserer Politik ist: Stadt und Land gehen Hand in Hand.“ Der Spruch mag für’s Poesiealbum taugen, als Prämisse der Wirtschaftspolitik sollte man gerade von einem FDP-Minister eigentlich Handfesteres erwarten.

Die Position der Bayernpartei sieht hierzu folgendermaßen aus:

Unterschiede zwischen Stadt und Land akzeptieren

In Metropolen herrschen völlig andere wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedigungen als auf dem Land. Es soll keine einseitige Politik stattfinden, die bestehende Unterschiede künstlich verfestigt. Es wäre aber genauso falsch, das eine an das andere anpassen zu wollen oder alles über einen Kamm zu scheren.

Gleichwertigkeit bedeutet keine Gleichheit

Gleichwertige Lebensbedingungen im ganzen Freistaat sind notwendig, um den Menschen die Wahl zu lassen, wo sie leben möchten. Die Bayernpartei lehnt es daher ab, einseitig nur die bereits bestehenden Wirtschaftszentren weiter zu fördern und den Rest quasi abzukoppeln. Gleichwertigkeit kann aber niemals völlige Gleichheit bedeuten. Es gibt verschiedene Ansichten darüber, was Lebensqualität ausmacht, und dementsprechend können die Entwürfe hierfür ganz unterschiedlich aussehen.

Keine zentralistische Wirtschaftspolitik für Bayern

Neben den Unterschieden zwischen Stadt und Land gibt es auch ansonsten verschiedene Gegebenheiten: In Franken ist die Situation eine andere als in Altbayern. Grenzgebiete haben andere Chancen und Probleme als das Kernland. Die Regionen haben auf Krisen und Strukturwandel in bestimmter Weise reagiert. In manchen Gegenden dominiert der Tourismus, in anderen die Industrie. Die Wirtschaftspolitik muss daher vor Ort gemacht werden. Insofern sind den Landkreisen und Gemeinden größere Kompetenzen einzuräumen.

Weniger Einfluss von Bund und Europa

Gerade in der Wirtschaftspolitik sollte ein Wettbewerb zwischen den Regionen um die besten Angebote und Rahmenbedingungen stattfinden. Dies wird innerhalb Deutschlands unmöglich gemacht, da praktisch alle wesentlichen Steuern durch den Bund festgelegt werden. Diejenigen Steuern, die innerhalb gewisser Grenzen durch die Kommunen selbst erhoben werden (v. a. Gewerbesteuer), machen wiederum einen derart großen Teil der Einnahmen aus, dass Senkungen den “finanziellen Selbstmord” der Gemeinde bedeuten könnten. Daneben sollen die Gemeinden auch das Recht bekommen, Produktionsstandards selbst zu regeln – hier zeichnet sich in den letzten Jahren leider ein Trend ab, der der Europäischen Union immer größere Machtbefugnisse einräumt. Der vernünftige Grundsatz, dass die EU zur Regelung eines gemeinsamen Wirtschaftsraums auch europaweit geltende Regelungen einführen kann, wird seit Jahren überstrapaziert; die EU regelt mittlerweile auch die letzten rechtlichen Details.

Weniger Subventionen

Die Forderung nach weniger Subventionen ist mittlerweile Allgemeingut aller Parteien. Trotzdem wurde dieses Thema noch von keiner Regierung (welcher Couleur auch immer) ernsthaft angegangen. Subventionen sind ein Eingriff des Staates, der den Wettbewerb verzerrt und daher nur in Ausnahmefällen zulässig sein sollte. Die Bayernpartei lehnt vor allem die europäischen Beihilfen ab: Es ist ein Unding, dass Industriegebiete unmittelbar hinter der Grenze mit EU-Mitteln genau aus den Ländern subventioniert werden, aus denen die Firmen dann dorthin abwandern.

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Vorankündigung Politischer Aschermittwoch

21. Januar 2011

Auch dieses Jahr begeht die Bayernpartei wieder ihren traditionellen Politischen Aschermittwoch. Alle Interessierten sind ganz herzlich eingeladen:

9. März 2011
Beginn: 11:00 Uhr

Wolferstetter Bräu
Stadtplatz 14
Vilshofen

Es sprechen voraussichtlich Hans Eberle (Bezirksvorsitzender Niederbayern) sowie Hubert Dorn (Landesgeneralsekretär, Bezirksrat).

Nähere Informationen folgen.

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