Der Vize-Chef der Bayernpartei, Fritz Zirngibl, hatte am 21. Januar 2016 in einem Rundschreiben an BP-Mitglieder in Niederbayern und der Oberpfalz auf die Not von Menschen in Bayern aufmerksam gemacht. Besonders am Herzen lag dem Gemeinde-und Kreisrat die Hilfe für in Not geratene Frauen.

Bereits nach wenigen Wochen stellte sich heraus, wo besonderer Handlungsbedarf besteht: bei der Hilfe für alleinerziehende Mütter! In Bad Abbach klagte Sabine K.(Name aus Schutz für die junge Mutter geändert), dass das Arbeitslosengeld auf Hartz IV-Leistungen umgestellt wurde. Durch die geringeren Zahlungen droht der Verlust der kleinen 42qm-Wohnung für junge Mutter und ihren einjährigen Sohn. Hier half der Kreisrat mit einem Nebenjob unter der monatlichen Zuverdienstgrenze.

Mit ähnlichen Problemen hat die zweifache Mutter Nina H. (Name geändert) aus Regensburg zu kämpfen: hier argwöhnt die Behörde, dass der Vater der Kinder noch in der Wohnung mit lebt. Die junge Mutter versichert glaubhaft, dass dieser längst ausgezogen ist und sie somit für ihre Wohnung alleine aufkommen muss. Es fehlt an allen Ecken und Enden, wie Zirngibl bei einem Besuch der kleinen Familie feststellen musste. Nur durch die aufopfernde Unterstützung der Oma der Kinder konnte bislang die Wohnung gehalten werden. Doch auch die Oma hat nur eine kleine Betriebsrente. Zirngibl unternahm spontan eine Einkaufsfahrt mit der jungen Mutter und sorgte für ausreichend Babywindeln und der dringend nötigen Kühlschrankauffüllung auf seine Kosten. Zugleich kümmerte er sich um ein Arbeitsverhältnis, welches für ein erträgliches Auskommen sorgt. Dazu Zirngibl: „Es kann doch nicht sein, dass wir seit Jahrzehnten über eine negative demografische Entwicklung klagen und gleichzeitig alleinerziehende Mütter mit ihren Problemen völlig alleine lassen. Negative Entwicklungen in unser Gesellschaft, wie fehlende Familienstrukturen spielen hier zunehmend eine Rolle. Aber auch durch die geforderte berufliche Flexibilität des Wohnortes wirkt sich aus.“

Spendenübergabe-DonumVitaeZirngibl sammeln daher weiter Spendengelder für Frauenhilfsprojekte. Im Februar 2016 hat der Gemeinde-und Kreisrat Zirngibl insgesamt Euro 530,- an Spendengeldern an DONUM VITAE übergeben. Dies ist eine staatlich anerkannte Stelle, die Beratung und Hilfe für Frauen und Paare in Schwangerschaft und in Schwangerschaftskonflikten bieten. Die Spende setzt sich aus der Sammlung während der Demo der Bayernpartei in Regensburg für die „Stärkung von Frauenrechte“ und aus den Einnahmen aus dem aktuellen Frauen-Selbstverteidigungskurs von Fritz Zirngibl zusammen. Donum Vitae bestätigte dem Kreisrat, dass deren Beratungsstunden im Landkreis Kelheim sich von 2011 mit 87 Beratungsstunden bis zum Jahre 2015 mit jährlich 188 Stunden deutlich erhöht haben. Besonders bei schwangeren Frauen haben sie die Beratungen mehr als verdreifacht. Das Jobcenter Abensberg bestätigte dem Kreisrat dass es im Landkreis Kelheim im Dezember 2015 insgesamt 209 alleinerziehende Frauen gab. Im Dezember 2013 waren es nur 174 Alleinerziehende gewesen. Hier sollten, so die Vorstellung von Zirngibl und seiner Partei, auch die Kommunen künftig zusätzliche Unterstützung bieten.
Soziale Hilfe kennt keine Altersgrenzen. Oft sind es auch die kleinen Gesten und Taten, welche die Menschen wieder mehr zusammenbringen. So berichtete ein Bayernparteiler aus der Kreisstadt Kelheim, dass er einer, seit dem Tode ihres Mannes sehr zurückgezogen lebenden älteren Dame, die schweren Einkaufstaschen heimgetragen hatte. Dort kamen sie ins Gespräch. Aus der traurigen Einsamkeit der Seniorin sind jetzt regelmäßige gemütliche Kaffee-Treffen geworden. Ganz kleine Geschichten, welche trotzdem für die Betroffenen hoffnungsvolle Lichtblicke in ihr Leben bringen können.

Aus dem Landkreis Freyung berichtete BP-Mitglied, Alois Speckbacher, von Therese H., die ihre schwerstbehinderte Tochter Sandra seit 29 Jahren aufopfernd pflegt. Die inzwischen 63jährige Mutter unterstützte Speckbacher mit einer großzügigen Spende von Euro 500,–, da Frau H. nur von der Witwenrente, dem Pflegegeld von Sandra, sowie kleinen Zuschüssen der Sozial-und Krankenkasse auskommen muss. Es standen einige nötige Reparaturen am Haus an, welche die tapfere Frau sich nicht leisten konnte. Daher war die Spende ein Geschenk des Himmels, wie sie sagte.

In nur vier Wochen konnte so durch verschiedene Einzelaktionen Menschen in Not in Bayern geholfen werden. Weißblaue Aktionen, die es verdienen kopiert zu werden.

Ein Bericht von Fritz Zirngibl vom 2. März 2016. Foto zeigt die Spendenübergabe an Simone Beck von DONUM VITAE

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