Der Politische Gillamoos Montag war heuer wieder eine TOP-Veranstaltung – zumindest was den Auftritt der Bayernpartei betrifft!

Obgleich Abensberg, wegen der vielen Sicherheitsvorkehrungen, ein einziges Verkehrschaos war, war der historische Festsaal bis zum letzten Platz besetzt und auch der angrenzende Gastraum. Neben der Mittelbayerischen Zeitung und dem Abbacher Kurier war heuer auch das ZDF mit einem Kamerateam präsent.

Während Guttenberg seine Amerikanisierung nicht verbarg und bunte Luftballone im Bierzelt regnen hat lassen und der rote Schulz sich eine Schein-Maß ans Rednerpult stellen hat lassen, blieb die Bayernpartei unverfälscht weißblau.

Mit dem bayerischen Defiliermarsch zogen die Fahnenträger und Redner, mit dem Applaus der Besucher, in den Festsaal ein.

Als einleitender Redner und Kreisrat von Kelheim fragte Fritz Zirngibl die Besucher, ob sie das Duell der beiden Kanzleranwärter gesehen hätten? Seiner Meinung nach haben sich die gewunden, wie Pfarrer, die über Sex predigen. Weiterhin prangerte er die Verhältnisse in unserem Landkreis an: von den unsozialen „Verbesserungsbeiträgen“ für den Bad Abbacher Wasserzweckverband, der die Häusler und Bauern schröpft, aber den sonstigen Wasserverbraucher unbelastet läßt, bis hin zu den unterbesetzten Polizeistationen, welche durch fehlende Beamte und damit nicht verfolgte Verbrechen die Kriminalstatistik schönt. Von den „Fachkräften“ im Asylbereich, welche sich hauptsächlich durch den Anspruch von Sozialleistungen bewähren bis hin zum „Alptraum“, frei nach „i had a dream“, der von einem Bayern ohne Bayern handelt.

Florian Weber zeigte sich kampffreudig von der Kritik zur Altersarmut, der Lösung durch die kürzlich von der Bayernpartei beschlossene Mindestrente. Welche natürlich an gewisse Voraussetzungen (Lebensarbeitszeit) gebunden ist. Auch das Thema Asylmissbrauch wurde nicht tabuisiert.

Hubert Dorn prangerte die vielen Rechtsbrüche der Bundesregierung an im Verlauf der sogenannten Flüchtlingskrise und forderte in diesem Zusammenhang auch die Wiederaufstellung der bayerischen Grenzpolizei. Zudem will er die Abschaffung des „Soli“, den er als „Zwangsabgabe Ost“ bezeichnete. Dorn erntete stehenden Applaus nach seiner Rede. Neben vielen anderen Krachern brachte er auch den Vergleich, wenn Strauß, wie in manchen Medien zu lesen war, eine bayerische Eiche war, dann ist Seehofer im Vergleich dazu nur ein bescheidener Gummibaum.

Zum Schluss stimmten die Musikanten die Bayernhymne an, bei der sich alle Besucher erhoben und mit stolzer Stimme mitsangen.

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